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Funke

Anschlusssanierung an gelinerte Rohre

Der Liner-Anschluss System CONNEX und der HS-Klebesattel für Inliner stehen für die neueste Generation von modernen und leistungsfähigen Bauteilen, mit denen sich Anschlüsse an mit Schlauchlinern (GFK-Liner oder Nadelfilzschlauch bzw. Synthesefaserliner) sanierten Hauptrohren zuverlässig, professionell und wirtschaftlich herstellen lassen.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Entscheidung, welches Formteil wann genutzt werden kann, sind abhängig von den Gegebenheiten vor Ort, wozu u.a. die Größe der Bohröffnung, die Nennweite der Rohre, die angeschlossen werden sollen sowie die Nennweite der Hauptrohre zählen.

Dieses Liner-Anschluss System wird von Funke in drei Varianten angeboten.

In der Ausführung DN/OD 160 mit Bohrung 162 mm ist der Anschluss in Hauptrohre ab DN 250 einsetzbar, als Liner-Anschluss DN/OD 200 mit Bohrung 200 mm in Hauptrohren ab DN 400 sowie in der Nennweite DN/OD 160 mit Bohrung 200 mm in Hauptrohren ab DN 400.

Der Einbau erfolgt über ein in das Hauptrohr/Altrohr geschnittenes Arbeitsfenster, welches mit einem geeigneten Werkzeug – beispielsweise ein Winkelschleifer herzustellen ist.

Nach dem Freilegen des Inliners sind Trennfolien unbedingt zu entfernen.

Danach kann die für den Einbau benötigte Bohrung hergestellt werden.

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Bild: Funke

Bei der fachgerechten Montage der einzelnen Bauteile wird durch das Einbringen der mitgelieferten 2-Komponenten Dichtmasse – dieser Arbeitsschritt ist unbedingt mit der Kartusche vom Anbieter (Kraftübertragung 25:1) auszuführen – eine kraftschlüssige Verbindung zum Liner geschaffen, bei der auch bauartbedingte Unebenheiten des Liners ausgeglichen werden.

Für das Einbinden von Hausanschlussleitungen in mit Schlauchlinern ausgekleidete Hauptrohren, gilt der braune HS-Klebesattel als Problemlösung.
Er ist in den Nennweiten DN/OD 160/200 erhältlich und für den Einsatz in Hauptrohren von DN 200 bis 500 und Anschlussöffnungen ≥ 200 mm geeignet.

Die fest in das Bauteil integrierte HS®-VARIOMuffe sorgt zudem für eine große Flexibilität an der Einbaustelle.
Im ersten Arbeitsschritt wird ein Arbeitsfenster in der Größe der gewölbten Grundplatte des Klebesattels in das Hauptrohr gefräst und der Schlauchliner freigelegt.

Danach kann das Bauteil aufgeklebt werden.

Mit dem Klebesattel lassen sich ferner auch leichte Unebenheiten oder Falten im Liner ausgleichen.

Wie beim Hersteller aus Hamm üblich, gehört zum Lieferumfang auch der 2-Komponenten-Kleber, der entsprechend der Verlegeanleitung mit dem Spachtel aufzutragen ist.

Auf Anfrage sind auch Ausführungen für größere Nennweitenbereiche lieferbar.

Juni 2017