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JCB

Foto: JCB

Leistungsstarker Midi-Bagger

Baustellen im innerstädtischen Bereich ergeben immer auch Platzprobleme.

Bei kleinen Arbeiten ist häufig eine alternative Möglichkeit zur Hand.

Was ist aber bei Straßenverläufen, deren Deckschicht zu erneuern bzw. die Straße komplett neu zu erstellen ist möglich, um das Platzproblem zu reduzieren?

Bei diesen Baumaßnahmen handelt es sich nicht um Tagesbaustellen, umso mehr liegt die Beantwortung der Frage auf Reduzierung von Verkehrsflussproblemen.

Zu eliminieren ist diese Situation sicherlich nicht, aber der Einsatz von Baumaschinen, die der Aufgabe und der Örtlichkeit angepasst sind, kann eine Teillösung sein.

Der Hersteller JCB weist in diesem Zusammenhang auf seinen Midi-Bagger, den 100C-1 hin, denn trotz seiner 10-Tonnenklasse weist er kompakte Maße auf, die ihn erlauben innerhalb der üblichen Fahrspuren seine Arbeit zu verrichten.

Mit einer Laufwerksbreite von 2.30 m und einem geringen Hecküberstand von 450 mm ist dies möglich.

Zudem weist er eine Reichweite von 7.50 m auf und erreicht eine Grabtiefe von 4.57 m, was zur Folge hat, dass eine Standortveränderung der Maschine weniger häufig zu erfolgen hat.

Ferner hat der Hersteller den Midi-Bagger mit einer enormen Leistungsstärke ausgestattet.
Durch die nicht alltägliche Ausbrechkraft von 72,2 kN am Löffel bricht er mühelos den vorhandenen Straßenbelag auf und transportiert den Schutt zur Seite.

Jedoch lassen sich nicht alle Arbeiten ohne eine Bewegung der Maschine erledigen, so zum Beispiel, wenn Gräben für unterirdische Leitungen anschließend wieder sauber verfüllt und planiert werden müssen.

Hier unterstützt das optionale schwenkbare 4-Wege-Planierschild den Fahrer dabei, Material auch aus der Vorwärtsbewegung heraus zur Seite zu schieben.

Zusätzliche Annehmlichkeiten wie der Einbau eines optionalen Tiltrotators oder ein in mechanischer und hydraulischer Ausführung erhältlicher Schnellwechsler erhöhen zudem die Flexibilität der Maschine.

So ist ein Wechsel zwischen dem Hydraulikhammer zum Aufreißen, dem Tieflöffel zum Abtragen und dem Anbauverdichter zum anschließenden Festigen des Untergrunds kein zeitaufwändiger Vorgang mehr.

Aktuell werden in vielen Medien die innerstädtische Umweltsituation dargestellt.
Ein Gesichtspunkt, der auch bei Baumaßnahmen nicht aus der Betrachtung gezogen werden kann.

So zeigt der Hersteller, dass es trotz der Leistung der Maschine, ein umweltschonender Antrieb möglich ist.
Der 55 kW JCB Diesel-by-Kohler Motor des 100C-1 erfüllt die europäische Abgasnorm gemäß Stufe IIIB, ohne dabei auf den Einsatz eines Dieselpartikelfilters (DPF) angewiesen zu sein, was insgesamt auch eine Produktivitätssteigerung ist.
Auch andere Funktionen tragen zu einem niedrigen Kraftstoffverbrauch bei.

So erlauben die zwei Arbeitsmodi ECO und Heavy eine Anpassung der Hyd-raulikleistung an die momentanen Aufgaben und verhindern einen Leistungsüberschuss.
Zudem wird zusätzlich zum automatischen Leerlauf bei einem Anheben der Armlehnen die Motordrehzahl auf 950 U/min abgesenkt.

Eine untätige Maschine generiert keine Umsätze. Deshalb verweist der Anbieter auf niedrige Standzeiten.
So heben graphitimprägnierte Buchsen aus Bronze die Schmierintervalle für Planierschild und Ausrüstung auf 500 Stunden.

Im Einsatz lässt sich die Fahrerkabine dank Gasdruckfederung ohne Werkzeug um 30 Grad nach hinten kippen, wodurch routinemäßige Inspektionen einfach und schnell erledigt werden können.
Das ablagerungsresistente Design verkürzt zudem die für Reinigungsarbeiten aufzuwendende Zeit.

September 2016