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Wirtgen

Foto: Wirtgen GmbH

Kleinfräse nun verfügbar

Nach den in den Markt eingeführten Halbmeter-Fräsen W 50 Ri und W 60 Ri (vgl. Neue Kleinfräsen-Generation), ist nun das dritte Modell der neuen Wirtgen Kleinfräsen-Generation im Markt angekommen.

Ob Ausfräsen von kleineren Flächen bei der partiellen Instandsetzung von Fahrbahndecken, Freifräsen von Kanaldeckeln, Markierungs- oder Demarkierungsarbeiten, die 35 mm Fräse findet hier ihre Haupteinsatzbereiche.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist der Fräskreis rechts wie links noch einmal deutlich kleiner, so dass auch schnelle Rangier- und Wendemanöver auf der Baustelle noch einfacher durchgeführt werden können.

Ausgestattet ist die Fräse mit einem 45 KW Deutz Motor und der umweltfreundlichen Motorentechnologie der neuesten Abgasstufe EU Stage 4 / US Tier 4 Final.

Durch die elektronische Motorsteuerung ist der Motor besonders spritzig und durchzugsstark und bringt 7 % mehr Motorleistung auf die Straße, so das Windhagener Unternehmen.

Dank der drei variabel schaltbaren Fräswalzendrehzahlen ergibt sich ein breites Anwendungsspektrum.

Fräseinsätze mit Frästiefen bis 110 mm bei einer Arbeitsbreite von 350 mm können daher anwendungsoptimiert, zügig und effizient abgewickelt werden.

Sollte eine breitere Fräsung die Aufgabenstellung sein, kann auf Kundenwunsch die Maschine mit einer 500 mm-Fräswalze ausgestattet werden.

Nach Herstellerangaben nutzten schon beim Vorgängermodell viele Kunden aufgrund der hohen Motorleistung diese breitere Option für zusätzliche Einsatzmöglichkeiten.

Entsprechend den Halbmeter- und Meter-Fräsen des Herstellers ist auch hier eine einfache Bedienung gegeben.
Basierend auf einem baureihenübergreifenden, einheitlichen Bedienkonzept kann der Maschinenfahrer auch bei der kleinsten Fräse des Herstellers über die ergonomische Multifunktionsarmlehne beidseitig bis zu drei Frästiefen standardmäßig speichern.

Neu ist die Integration des hauseigenen Maschinensteuerungskonzepts WIDRIVE, das bisher nur bei den größeren Fräsen zum Einsatz kam und nun auch hier die wichtigsten Maschinenfunktionen miteinander verknüpft.

Unter anderem Dieselmotorsteuerung, Fahrantrieb, Fräswalzenantrieb, Wasseranlage oder Nivellierung werden auf diese Weise zentral gesteuert.

Hierdurch entfallen für den Fahrer in der Regel rund 50 % der manuellen Eingriffe, die er bisher zur Steuerung der Maschine und zur Koordination der einzelnen Arbeitsschritte beim Fräsprozess anwenden musste.

Das Nivelliersystem LEVEL PRO PLUS ist nun erstmals für das kleinste Modell der Kaltfräsen erhältlich.
Dank intuitiver, einfacher Bedienung sorgt die Eigenentwicklung für hochwertige, präzise Fräsergebnisse.

Dabei wird der voreingestellte Sollfrästiefenwert über robuste Seilzugsensoren exakt geregelt und auf dem hochauflösenden Farbdisplay angezeigt.

Für die vielen unterschiedlichen Anforderungen an die Genauigkeit der zu bearbeitenden Oberfläche gibt es verschiedene Sensoren.
Alle verfügbaren Sensoren wie zum Beispiel Laser, 3D oder auch Ultraschall können an dieses Nivelliersystem angeschlossen werden.

Um noch mehr Flexibilität auf der Baustelle zu erreichen, wird jetzt die Möglichkeit geboten, den Fahrerstand mit zusätzlichen Komponenten zu variieren.

Dabei kann die übliche Position oben auf der Maschine mit wenigen Handgriffen nach unten verlegt werden.
Auf einem Trittbrett am Maschinenheck stehend steuert der Maschinenfahrer dann die Maschine bequem über den Multifunktionsjoystick.

Mai 2015