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Bomag

Abb: Bomag

Neuer Recycler vorgestellt

Bisher war es mit diesem Maschinentyp nicht möglich, mit dem Rotor hundert Prozent des bestehenden Materials zu erreichen.

Mit dem Aspekt, dass man eine verminderte Qualität für diesen Bereich weltweit akzeptierte.

Dieses Arbeitsergebnis muss nun nicht hingenommen werden, wie Bomag betont, denn der über die Radkante hinaus verschiebbarer Fräsrotor des RS 500 erreicht jede Randzone und die Maschine bleibt sicher manövrierfähig, ohne mit den Reifen auf nichtfähigem Untergrund zu arbeiten oder mit den Rädern an bestehenden Fahrbahnbelägen zu kollidieren.

Der Rotor lässt sich dazu links und rechts über die Radkante hinaus verschieben, wodurch an beiden Seiten an der Fahrbahnkante ohne Fehlstelle gefräst werden kann.

Ergänzt wird das Maschinenkonzept durch die selbst entwickelte Flexmix-Technologie, bei der stufenlos die Zerkleinerung des Materials eingestellt werden kann, da in der Rotorhaube eine Verstellklappe arbeitet.

Somit kann bedarfsbedingt das Fräsgut auf die gewünschte Zielgröße zerkleinert werden, denn es trifft auf die Zerkleinerungsleiste, die stufenlos regulierbar ist.

Nach Herstellerinformationen wird durch diese Technik der Kraftstoffverbrauch nicht erhöht und der Verschleiß am Rotor bleibt sehr niedrig.

Die Maschine lässt sich dank höhenverstellbarer Kabine und kompakter Abmessungen sehr einfach transportieren.
Mit einer Transporthöhe von 3,1m, einer Gesamtbreite von 2,55 m und einer Länge von 9,5 m kann die Maschine problemlos auf einem Tieflader von einer Baustelle zur nächsten gebracht werden.

Durch die zentrale, hohe Arbeitsposition und die rundum großflächige Verglasung der ROPS/FOPS Kabine, hat der Fahrer auch ohne Kamerasysteme eine hervorragende 360-Grad-Sicht..

Auch die neue Baumaschine verfügt über das bekannte Rotorantriebskonzept aus Boppard, das durch zwei Planetengetriebe gekennzeichnet ist, die von zwei Hydraulikmotoren angetrieben werden.

April 2016