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Stärkere Bautätigkeit im November

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen ergab, dass das effektive Arbeitsvolumen im November 2017 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 2,8 % gestiegen ist.

Das Arbeitsvolumen hat, bezogen auf diese Daten, damit das höchste Niveau seit März 2017 erreicht.

Im Gegensatz dazu, ging die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer (– 0,6 %) sowie die Bruttolohnsumme (– 0,2 %) gingen allerdings leicht zurück.

Zudem wurde festgestellt, dass auch die Frühindikatoren positiver ausgefallen sind, denn
sowohl die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (+ 0,2 %), als auch die Baugenehmigungen im Hochbau (+ 1,0 %) sind im Oktober angestiegen.

Der Trend bei den Auftragseingängen ist seit Ende des Jahres 2016 rückläufig, jedoch erreichten die Baugenehmigungen nach einem schwachen ersten Halbjahr 2017 wieder das Niveau vom Jahresende 2016.

Die Rahmenbedingungen für den privaten Wohnungsbau haben sich, so die weitere Ausführung, derweil weiter graduell verschlechtert.
Zwar lagen die Zinsen für neue Hypothekenkredite im November auf dem Niveau des Vormonats, die gesamte Kreditbelastung der privaten Haushalte ist – im Verhältnis zu den verfügbaren Einkommen – aufgrund der steigenden Immobilienpreise allerdings bis zuletzt angestiegen, wodurch sich die Finanzierbarkeit von Wohnimmobilien für die privaten Haushalte verschlechtert hat.

Unterdessen hat sich die Stimmung in der Industrie noch zusätzlich verbessert, denn aufgrund von bestehenden Kapazitätsengpässen stiegen dabei auch die Lieferzeiten auf Rekordwerte.

Hierdurch konnte ein stärkerer Anstieg der Unternehmensinvestitionen vorgezeichnet werden.
Folgerichtig stiegen damit auch die Wirtschaftsbauinvestitionen.

Januar 2018