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Foto: rbv/GSTT - Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang (l. u.), Prof. Dipl.-Ing. Jens Hölterhoff (r. u.), rbv-Vizepräsident Dipl.-Ing. (FH) Manfred Vogelbacher, GSTT Geschäftsführer Dr.-Ing. Klaus Beyer, rbv-Hauptgeschäftsführer Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann (v. l. n. r.)

Partnerschaft im Leitungsbau

Am 13. Dezember 2017 wurde in Berlin ein Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen dem Rohrleitungsbauverband e. V. (rbv) und dem German Society for Trenchless Technology e. V. (GSTT) geschlossen.

Ein Aspekt dieser Kooperation ist, dass der rbv die Geschäftsstelle der GSTT vollumfänglich führen wird, sobald GSTT-Geschäftsführer Dr.-Ing. Klaus Beyer aus seinem Amt scheidet.

Diesem Vertrag war im Mai 2017 der Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen rbv und GSTT vorausgegangen, der unter anderem ein gemeinsames Gremium „Verbändekreis Leitungssysteme“ vorsieht, welches die Politik und Leitlinien für die Mitwirkung bei der Normung, Regelwerkserstellung und allgemeinen technischen Schriften beider Verbände bestimmt.

Von dem jetzt abgeschlossenen Geschäftsbesorgungsvertrag erwarten die Beteiligten eine „Erhöhung der Stabilität in der operativen Durchführung der regelmäßigen Vereins-Geschäfte“, wie es anlässlich der Unterzeichnung hieß.

Ein organisatorisches Ziel ist somit die Erleichterung eines Knowhow-Transfers, sowie eine Optimierung der administrativen Abläufe.

„Mit Unterstützung des professionell aufgestellten Schwesterverbandes werden wir unsere Abläufe weiter verbessern und die Effizienz unserer Verbandsarbeit steigern“, so Prof. Dipl.-Ing. Jens Hölterhoff, Vorstandsvorsitzender der GSTT.

Sein designierter Nachfolger Prof. Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer, der den Vorsitz zum 1. Januar 2018 übernahm, ergänzt:
„Wir sind sicher, durch den Zugang zu den Ressourcen des rbv die GSTT entscheidend weiterentwickeln zu können.“

Gleichzeitig gehen die Vertragspartner davon aus, dass der rbv von dem guten internationalen Netzwerk der GSTT profitieren wird.

rbv-Präsident Dipl.-Ing. (FH) Fritz Eckard Lang ist sich sicher, „dass mit dem Verbändeverbund ein schlagkräftiges Instrument entsteht, mit dem die Interessen der Mitgliedsunternehmen noch wirksamer und erfolgreicher durchgesetzt werden können“.

Beide Verbände vereint das Ziel, weitere Synergien erschließen.
Hier liegt ein besonderer Fokus auf die Themen Normung und Regelwerkserstellung sowie die Mitwirkung bei deutschen und europäischen gesetzlichen Vorlagen.

Auch werde man gegenüber Auftraggebern, Netzdienstleistern, Behörden und Non-Profit-Organisationen die technischen Belange des Leitungsbaus durch den gemeinsamen Auftritt stärker vertreten können.

Darüber hinaus erstreckt sich die Zusammenarbeit auf die Öffentlichkeitsarbeit, technische Kommunikation, Aus- und Weiterbildung sowie auf die Mitwirkung bei Messen und Kongressen.
Zuvor hatten die beiden Verbände bereits einen gemeinsamen „Arbeitskreis BIM“ (Building Information Management) gegründet.

Januar 2018