SUCHE


MIRO

LIQUI MOLY wird Teil der Würth-Gruppe

Was geschieht mit einem Unternehmen, wenn der Eigentümer die Führungsaufgaben nicht mehr ausführen kann, fragte sich Ernst Probst, Eigentümer von LIQUI MOLY, obwohl er sich gesund fühlt und erst vor kurzer Zeit seinen 60. Geburtstag feierte.

Das Unternehmen hat nach eigener Darstellung eine Eigenkapitalquote von 80%, drei Jahre in Folge einen Gewinn von mehr als 40 Millionen Euro vor Steuern erwirtschaftet und ist schuldenfrei.

Es bietet zudem 800 Arbeitsplätze und erreicht einen Umsatz von 500 Millionen Euro pro Jahr, wie weiter mitgeteilt wird.

Zum Jahreswechsel wird es einen Eigentümerwechsel geben, denn der geschäftsführende Gesellschafter Ernst Prost verkauft seine Unternehmensgruppe an die Würth-Gruppe, den milliardenschweren Mischkonzern.

„Damit stelle ich den Fortbestand von LIQUI MOLY und Méguin für eine Zeit sicher, wenn ich selbst einmal nicht mehr am Steuerrad stehen sollte“, so Ernst Prost.
Er wird aber weiter Geschäftsführer des Unternehmensverbundes bleiben.

Wie weiter ausgeführt wird, besteht zur Würth-Gruppe eine lange Beziehung, denn seit fast 20 Jahren ist die Gruppe stiller Teilhaber bei LIQUI MOLY – schon damals eine Absicherung gegen Unwägbarkeiten.

Es wird herausgestellt, dass abgesehen von dem Eigentümerwechsel im Hintergrund sich nichts ändert und man weiterhin ein eigenständiges Unternehmen bleibt – innerhalb der Würth-Gruppe.

Ernst Prost gibt zudem den Mitarbeitern folgende Aussage mit auf den Weg:
„Es wird hier kein einziger Arbeitsplatz abgebaut, wir werden keine Abteilungen zusammenlegen, es wird nichts wegrationalisiert werden und wir werden definitiv unsere Eigenständigkeit, als Unternehmen und als Mannschaft behalten!“.

Dezember 2017