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Kramer

Bild: Kramer

Elektro-Radlader vorgestellt

Der Einsatz von dieselbetriebenen Fahrzeugen in Gebäuden, auf innerstädtischen Baustellen oder in Tunneln ist bekanntermaßen für Baustellenbetreiber eine Zwickmühle.
Dank des neuen vollelektrischen Antriebs, so der Hersteller, gilt dieser Konflikt als gelöst, denn der neue Elektroradlader ermöglicht es völlig emissionsfrei zu arbeiten.
Zudem ergibt sich ein äußerst geringer Geräuschpegel.

Der 5055e bedient allerdings nicht nur diesen Aspekt, er weist auch, wie betont wird, eine hohe Wirtschaftlichkeit auf, welche die zunächst höheren Investitionskosten durch deutlich niedrigere Unterhaltskosten in kurzer Zeit amortisiert.

Wie bei allen Maschinen und Fahrzeugen sind dabei die üblichen Wartungsintervalle in jedem Fall einzuhalten.
Eine Wartung des Motors entfällt jedoch und entsprechend kürzer und somit günstiger fällt der Service der Maschine aus.

In der Größenklasse von 0,55 m³ Schaufelinhalt stellt Kramer mit dieser Maschine seinen ersten vollelektrischen Radlader dem Markt vor.

In der kleineren Klassengröße zeigte Wacker-Neuson bereits im vergangenen Jahr einen Elektroradlader (vgl.Mit Elektroradlader auf der Nordbau)

Die Leistungsparameter, Geländegängigkeit und Bedienkomfort entsprechen dem konventionellen Modell.

Um die Maschine arbeitsrelevant zu bewegen, wurden, wie bei dem kleineren Radlader, zwei Elektromotoren verbaut: einer für die Arbeitshydraulik und einer für den Fahrantrieb.

Je nach Einsatz wird die Leistung vom entsprechenden Motor abgefordert, was sich positiv auf den Energieverbrauch auswirkt.

Der Elektromotor wird über bewährte Blei-Säure-Akkus, die auch in der Staplerindustrie eingesetzt werden, betrieben, wobei, je nach Einsatzgebiet und Auslastung eine Akkuladung für einen Arbeitseinsatz von bis zu fünf Stunden reicht.

Die Ladezeit der Maschine beträgt je nach Option zwischen drei und sechs Stunden.

„Wir freuen uns, dass der neue Kramer Elektrolader gleich zur Markteinführung einen ersten Preis erhalten hat. Der Bauma Innovationspreis ist eine hohe Auszeichnung und würdigt unsere Entwicklungsarbeit. Wir sind uns sicher, dass dieses Produkt einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Effizienzerhöhung unserer Kunden leistet“, so Karl Friedrich Hauri, Geschäftsführer bei Kramer.

Nach Mitteilung des Herstellers, wird diese Maschine ab Sommer angeboten werden.

April 2016