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Huesker

Foto: HUESKER Synthetic GmbH

Der Maulwurfschutz

Auf frei zugänglichen Flächen wird dieser Nützling gerne gesehen, denn er ernährt sich nicht durch pflanzliche Nahrung, sondern durch Regenwürmer, Käfer und ähnl. Lebewesen, welche im Erdreich anzutreffen sind.
Schäden durch Verzehr an Pflanzen führt er somit nicht aus, jedoch können die aufgeworfenen Hügel und Tunnelröhren manchmal die eingesetzten Mäh- und Erntemaschinen beschädigen.

Häufig sind jedoch die sog. Maulwurfshügel der störende Faktor.

Die nicht beliebten, optischen Augenmerke sind das Resultat der Grab- und Tunneltätigkeit des Tieres, also der Aushub.

Diese Aktivität findet i.d.R. in einer Tiefe von ca. 20 bis 50 cm statt; kann in seltenen Fällen jedoch bis zu einem Meter Tiefe gehen.
Die notwendigen Instandsetzungen der Rasen- und Pflasterflächen sind oft weitflächig, schwierig und kostenintensiv.

Eines ist jedoch unabdingbar zu beachten – in Deutschland ist das Töten der Tiere durch Bundesnaturschutzgesetz verboten. Allein die Vergrämung ist erlaubt.

Hier setzt auch der Hersteller Huesker mit seinem Produkt TalpaTec mit dem Ziel an, das zu „schützende“ Terrain für die Maulwürfe unattraktiv zu gestalten, wenigstens aber die optischen Tätigkeitsnachweise zu eliminieren.

Die sog. Maulwurfsperre bietet folgende Aspekte:

- Schutz vor Absacken des Bodens durch unterirdische Wühlarbeiten

- Zusätzliche Bodenstabilisierung

- Die Grasnarbe wird durch die Verwurzelung mit dem Gewebe des Produktes (Polyethylen hoher Dichte) dichter und fester

- Wasserdurchdringung ist gegeben

- Arterhaltender Maulwurfschutz: Der Maulwurfwird in seinem natürlichen Umfeld nicht gestört – keine Maulwurffallen, keine Duftstoffe oder Schallgeräte

- Umweltschonend und ökologisch

Vom Hersteller werden nachfolgende Zielanwendungen vorgestellt:
Großflächige anlagen (Sportplätze, Golfplätze, Liegewiesen, Spielplätze), aber auch kleinere Flächen bis hin zu den privaten Rasenflächen.

Auch wenn dies nicht überall durchführbar ist, wäre der optimale Schutz durch einen waagerechten und senkrechten Einbau des Materials zweckdienlich.

Beim waagerechten Einbau wird das Gewebe ganzflächig auf den Untergrund verlegt.
Bei der bahnenweisen Verlegung sollte eine Überlappung von 25 cm durchgeführt werden.

Für den Fall das später Vertikutierer eingesetzt werden, wäre eine entsprechende Aufschüttung notwendig.

Huesker

Beim senkrechten Einbau wird das Produkt vertikal bis mindestens 50 cm Tiefe eingebaut.
Auch hier ist die o.g. Überlappung anzuwenden.

Der Einbau ist bei Neueinsaat, unter Rollrasen aber auch nachträglich möglich.

Durch die Verwendung des dargestellten Produktes wird der „Unhold“ daran gehindert das entsprechende Grundstück zu erreichen bzw. die Aushubtätigkeit des Tieres eliminiert, so der Hersteller.

April 2010