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Liqui Moli

Bild: LIQUI MOLY

Produktreihe erhält RDE 90235 Freigabe

Wer ist schon in der Lage nur durch eine optische Betrachtung unterschiedliche Öle voneinander zu unterscheiden?
Dies gilt somit auch für Hydrauliköle.

Die Qualitätsunterschiede sind jedoch enorm, da verwundert es nicht, dass LIQUI MOLY herausstellt, dass Bosch Rexroth die Freigabe für seine HyPER-Hydrauliköle gegeben hat.

In den vergangenen Jahren sind Betriebsdrücke und Leistungsdichte bei Hydrauliksystemen deutlich gestiegen und damit die Anfälligkeit für Verschleiß und vorzeitige Ausfälle.

Daher wirkt sich die Qualität des Hydrauliköls immer stärker auf die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit von Hydrauliksystemen aus.

Der Schmierstoff-Hersteller hat diese Hydrauliköle der aktuell härtesten Prüfung unterzogen:
dem Bosch Rexroth Test RDE 90235.

Alle geprüften Öle des Anbieters bestanden das Verfahren.

Wie herausgestellt wird, gehören sie zu den wenigen auf der Welt, die den aktuell höchsten Standard erfüllen.
„Der 2015 eingeführte Pumpentest von Bosch Rexroth geht weit über das hinaus, was die aktuellen DIN- und ISO-Standards fordern“, erläuterte Roland Schmidt, Director Business Development Construction and Industry bei LIQUI MOLY.

Das Problem, so die weitere Darstellung: Die Standards halten nicht Schritt mit der technischen Entwicklung, die in den vergangenen Jahren bei Hydrauliksystemen stattgefunden hat.

Beim RDE 90235 handelt es sich um ein wissenschaftlich standardisiertes Prüfverfahren, welches das Verhalten der Schmierstoffe und das Zusammenspiel in den Schlüsselkomponenten Hydraulikpumpe und – motor unter realistischen Arbeitsbedingungen prüft.

Wie Schmidt weiter ausführt, ist dieses Prüfverfahren komplett Praxis kompatibel.
„Herkömmliche Tests arbeiten mit 350 bar, der neue Standard mit bis zu 500 bar.“

Die HyPER-Hydrauliköl-Serie umfasst daher ausschließlich Öle, die den höchsten gültigen Standard erfüllen, was zu einer längeren Lebensdauer der gesamten Hydraulikkomponenten führt, weil sie den Verschleiß beispielsweise an den Buntmetallen und an der Nitrierschicht von Kolben und Bohrungen reduzieren.

Gleichzeitig, so der Produzent weiter, wird die Verfügbarkeit des Systems verbessert, weil sie die Fehlerhäufigkeit verringern.

Ihre verbesserte Dichtungsverträglichkeit mindert undichte Stellen an Schlauchverbindungen.
Auch die Zahl geplatzter Schläuche sinkt daher deutlich.

Es wird darauf verwiesen, dass, verglichen mit herkömmlichen Hydraulikölen, diese Hydrauliköle längere, typischerweise verdoppelte Wechselintervalle ermöglichen.

„Das führt dazu, dass das qualitativ wesentlich hochwertigere Öl unterm Strich nicht nur deutlich mehr technische Vorteile bietet, sondern auch preiswerter ist als ein herkömmliches Hydrauliköl“, führt der Experte weiter an.

September 2016